USA | |
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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein Staat in Nordamerika und im Pazifik. Sie umfassen etwa die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents und außerdem die Inselgruppe Hawaii im Pazifik. Der offizielle Name lautet United States of America, abgekürzt USA. Die USA hat eine Fläche von 9.629.091 km² und etwa 267.954.764 Einwohner (Juli 1997). Die Verwaltung ist in 50 Bundesstaaten und 1 Bundesdistrikt gegliedert. Die offizielle Amtssprache ist Englisch, die Landeswährung der US-Dollar (US-$). |

Geschichte
Etwa 1000 v.Chr. betreiben die Ureinwohner
Nordamerikas zum ersten Mal Ackerbau. Zur selben Zeit entsteht weit im Norden
mit Einflüssen aus Sibirien die Proto- Eskimo-Kultur.
Im Osten der heutigen USA entwickelt
sich die sogenannte Grabhügelkultur, die bis 700 v.Chr. bestand
hat. Aus der Anasazikultur entwickelt sich die blühende Pueblokultur,
die von 100 v.Chr. bis 1300 n.Chr existiert. Kennzeichnend für
diese Kultur waren enorme Leistungen auf dem Gebiet der
Siedlungsarchitektur, der Bewässerung ihrer Felder, der Kultivierung von
Pflanzen und der Haltung von Haustieren.
Von 500 bis 800 werden die Hawaii-Inseln durch
polynesische Seefahrer besiedelt.
Zum ersten Mal betreten Europäer um das Jahr 1000 den nordamerikanischen Kontinent: Wikinger unter Leif Eriksson landen bei Neufundland. Ihre Siedlungsversuche scheitern allerdings. Erst 1497, 5 Jahre nach der (Wieder-) Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, setzen wieder Europäer einen Fuß auf den bis dato unbekannten nordamerikanischen Kontinent: Im Dienste der englischen Krone landet der Italiener Giovanni Caboto in Neufundland und erkundet die amerikanische Ostküste.
1513 landet der Spanier Juan Ponce de Léon bei
San Augustine an der Ostküste Floridas und nimmt das Land für
die spanische Krone in Besitz. Zum ersten Mal proklamiert damit eine
europäische Großmacht ihren Anspruch auf nordamerikanisches
Territorium. In den Folgejahren unternehmen die Spanier noch zahlreiche
weitere Erkundungsfahrten entlang der Südküste der USA.
Um 1534 beginnt sich auch Frankreich unter Franz I.
für die neue Welt zu interessieren: Jaques Cartier entdeckt den
Saint-Lorenz- Strom und erkundet dessen Mündungsgebiet. Dies sollte
der Beginn eines langen Engagements Frankreichs in Nordamerika sein.
1607 gründet Sir Walther Raleigh in Virginia
die erste britische Kolonie auf amerikanischem Boden: Jamestown. Die
in den Folgejahren gegründeten englischen Kolonien entwickelten sich
in drei Richtungen: Der Süden war zunehmend bestimmt durch kommerzielle
Plantagenwirtschaft basierend auf Monokulturen und Sklaverei. Die Mittel-
Atlantik- Kolonien erreichten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agrar-
und merkantilen Kräften. Auch boten sie den höchsten Grad an
Religionsfreiheit und kulturellem Leben.
Das "puritanische" Neuengland im Norden
war geprägt von mäßigem Farmbesitz mit Gewerbe, von Handel,
Fischerei, Schiffahrt, Schiffbau und von der Ausfuhr von naval stores,
d.h. Masten, Holz, Pech und Hanf.
Im Jahre 1626 gründet der Holländer Peter Minuit Neu Amsterdam, das heutige New York. Holländer aber auch Schweden gründen entlang der Ostküste in Pennsylvania, New Jersey und in Delaware weiter Niederlassungen.
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Die Landesnatur
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