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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein Staat in Nordamerika und im Pazifik. Sie umfassen etwa die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents und außerdem die Inselgruppe Hawaii im Pazifik. Der offizielle Name lautet United States of America, abgekürzt USA.
Die USA hat eine Fläche von 9.629.091 km² und etwa 267.954.764 Einwohner (Juli 1997). Die Verwaltung ist in 50 Bundesstaaten und 1 Bundesdistrikt gegliedert. Die offizielle Amtssprache ist Englisch, die Landeswährung der US-Dollar (US-$).


USA- San Francisco


Statistiken I


Wappen Geschichte

Wohl um 30.000 vor Christus kamen die ersten Menschen aus Asien über die Beringstraße nach Nordamerika. Wahrscheinlich benutzten sie eine damals existierende Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska zur Einwanderung. Funde von Steinwerkzeugen und Speerspitzen aus der Zeit von 13.000 bis 10.000 v.Chr. lassen auf die Existenz einer Jägerkultur schließen, die schon damals weite Teile des Westen Nordamerikas besiedelte. Die Präriegebiete der Great Plains waren ein bevorzugtes Jagdgebiet dieser frühen Jäger. Eine andere große Kulturgruppe, die Altkordilleren- Gruppe, hatte sich an der Pazifikküste niedergelassen und lebte vermutlich vom Lachsfang und der Jagd.
Weitere Funde auf den kalifornischen Channel Islands weisen die Anwesenheit von Indianern um das Jahr 9000 v.Chr. nach. Um 8000 sind drei große Kulturgruppen bekannt: die Archaische Gruppe, die in den waldreichen Ostgebieten als Jäger, Sammler und Fischer leben, die sogenannte Wüstengruppe, die im Great Basis beheimatet ist und die Folsom-Gruppe, die als direkte Nachfahren der Großwildjäger gelten.

Etwa 1000 v.Chr. betreiben die Ureinwohner Nordamerikas zum ersten Mal Ackerbau. Zur selben Zeit entsteht weit im Norden mit Einflüssen aus Sibirien die Proto- Eskimo-Kultur. Im Osten der heutigen USA entwickelt sich die sogenannte Grabhügelkultur, die bis 700 v.Chr. bestand hat. Aus der Anasazikultur entwickelt sich die blühende Pueblokultur, die von 100 v.Chr. bis 1300 n.Chr existiert. Kennzeichnend für diese Kultur waren enorme Leistungen auf dem Gebiet der Siedlungsarchitektur, der Bewässerung ihrer Felder, der Kultivierung von Pflanzen und der Haltung von Haustieren.
Von 500 bis 800 werden die Hawaii-Inseln durch polynesische Seefahrer besiedelt.

Zum ersten Mal betreten Europäer um das Jahr 1000 den nordamerikanischen Kontinent: Wikinger unter Leif Eriksson landen bei Neufundland. Ihre Siedlungsversuche scheitern allerdings. Erst 1497, 5 Jahre nach der (Wieder-) Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, setzen wieder Europäer einen Fuß auf den bis dato unbekannten nordamerikanischen Kontinent: Im Dienste der englischen Krone landet der Italiener Giovanni Caboto in Neufundland und erkundet die amerikanische Ostküste.

1513 landet der Spanier Juan Ponce de Léon bei San Augustine an der Ostküste Floridas und nimmt das Land für die spanische Krone in Besitz. Zum ersten Mal proklamiert damit eine europäische Großmacht ihren Anspruch auf nordamerikanisches Territorium. In den Folgejahren unternehmen die Spanier noch zahlreiche weitere Erkundungsfahrten entlang der Südküste der USA.
Um 1534 beginnt sich auch Frankreich unter Franz I. für die neue Welt zu interessieren: Jaques Cartier entdeckt den Saint-Lorenz- Strom und erkundet dessen Mündungsgebiet. Dies sollte der Beginn eines langen Engagements Frankreichs in Nordamerika sein.

1607 gründet Sir Walther Raleigh in Virginia die erste britische Kolonie auf amerikanischem Boden: Jamestown. Die in den Folgejahren gegründeten englischen Kolonien entwickelten sich in drei Richtungen: Der Süden war zunehmend bestimmt durch kommerzielle Plantagenwirtschaft basierend auf Monokulturen und Sklaverei. Die Mittel- Atlantik- Kolonien erreichten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agrar- und merkantilen Kräften. Auch boten sie den höchsten Grad an Religionsfreiheit und kulturellem Leben.
Das "puritanische" Neuengland im Norden war geprägt von mäßigem Farmbesitz mit Gewerbe, von Handel, Fischerei, Schiffahrt, Schiffbau und von der Ausfuhr von naval stores, d.h. Masten, Holz, Pech und Hanf.

Im Jahre 1626 gründet der Holländer Peter Minuit Neu Amsterdam, das heutige New York. Holländer aber auch Schweden gründen entlang der Ostküste in Pennsylvania, New Jersey und in Delaware weiter Niederlassungen.

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Die Landesnatur


USA- Karte



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Last updated: 9. Januar 1999
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